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Das Geheimnis der perfekten Landing Page

11/04/2022

Wirfst du Geld zum Fenster heraus, für Werbeanzeigen, die nichts verkaufen? Deine Werbeausgaben schmelzen vor deinen Augen und du siehst zu, wie dein Kontostand sich langsam dem Minus nähert?

Hast du zwar Webseitenbesucher aber es gelingt dir nicht diese in Leads (Kontakte) umzuwandeln?

Keine Sorge, es gibt eine Lösung für dein Problem: Eine konvertierende Landing Page!

Landingpage Bestandteile

Das sind die Bestandteile einer Landingpage. Wie alles genau funktioniert, lernst du im Artikel.

Ich verrate dir in diesem Artikel, wie du Landingpages baust, die dich erfolgreich machen! Meine 9 Profi-Tipps, die selbst erfahrene Online Marketer noch nicht kennen, machen dich vom Anfänger zum Landingpage Profi.

Das lernst du im Artikel:

Bereit? Dann geht es jetzt los!

Was ist eine Landingpage?

Im Online Marketing ist eine Landingpage (auch Landing Page oder Landeseite) eine eigenständige Webseite. 

Du willst damit eine Conversion (Umwandlung von Besuchern zu Leads oder Sales) erreichen.

Leads sind dabei Interessenten plus ihre Daten. Sales sind Verkäufe.

Unterschied Leads und Sales

Du benutzt dabei im Idealfall für jede deiner Marketing Kampagnen eine eigene Landingpage. 

Über das Google-Suchergebnis oder eine Werbeanzeige landen Interessenten auf deiner Landingpage.

Danach tun sie etwas: Vielleicht kaufen sie etwas oder melden sich für deinen Newsletter an – sie konvertieren. 

Eine Landing Page ist also Bestandteil deines Marketing Funnels.

Was ist der Unterschied zwischen Homepage und Landing Page?

Deine Homepage ist sozusagen die Startseite deiner Website. 

Homepages sind allgemeiner gehalten und sprechen eine breite Masse an. Du startest von dort und kannst dich durch die Website klicken. Dabei entdeckst du dann die verschiedenen Unterseiten. 

Ein richtiges Ziel gibt es also nicht. Homepages sollten einen ersten Eindruck vermitteln und die Besucher navigieren.

Landingpages haben dagegen nur eine einzige Aufgabe: Nutzer zu konvertieren. Deswegen haben sie nur eine Handlungsaufforderung (Call-to-Action, Abk. CTA).

Deine Kunden konzentrieren sich hier zu 100 % auf ihre “Aufgabe”. Und führen so eher den Call-To-Action aus. 

Ein weiterer Pluspunkt der Landingpage? Du kannst sie genau auf deine Besucher anpassen. 

Unterschied Homepage und Landingpage

Das heißt, du erstellst für jede Untergruppe deiner Nutzer eine eigene Landingpage. Je nachdem, von wo sie kommen, welche Erwartung sie haben oder welches Produkt sie kaufen wollen. 

Brauchst du dann mehr als eine Landingpage? Und welche passt zu welcher Untergruppe?

Warum eine Landingpage?

Die kurze Antwort: Umsatzsteigerung! Du sprichst deine Besucher direkt an. Du musst ihre Suchintention zu 100% beantworten. Dann hast du sie glücklich gemacht und sie konvertieren.

Diese direkte Ansprache ist ein Ergebnis der Anpassbarkeit von Landing Pages. Grundsätzlich gibt es davon zwei Arten.

Eine Landingpage für jedes Ziel

Die beiden Grundarten einer Landing Page sind Click-Through-Pages und Lead-Generation-Pages.

  • Click-Through-Pages

Die findest du vor allem im Bereich E-Commerce (Onlinehandel). 

Sie leiten dich über einen CTA-Button direkt zu einer Sales Page (Verkaufsseite) oder Anmeldeseite weiter. 

Gibst du in einer Suchmaschine “Moz Pro” ein (ein Tool für Suchmaschinenoptimierung) kommst du direkt auf eine Click-Through-Page:

Moz Pro Landingpage

Screenshot Quelle: https://moz.com/products/pro

Du siehst: Die Seite ist bewusst ohne Ablenkungen gestaltet. Die Besucher werden über das Tool informiert und die beiden einzigen Buttons führen zu einer Testversion der Software.

  • Lead Generation Pages

Andere Namen für Lead Generation Pages sind Squeeze-Pages (“Ausquetsch-Seiten”) oder auch Opt-In-Pages (Anmeldeseiten).

Der Sinn ist es, Leads zu generieren. Also Namen und E-Mail-Adressen zu sammeln.

Stell es dir so vor: Du landest auf einer Squeeze-Page. Die Seite versucht jetzt deine Daten aus dir “herauszudrücken”.

Wie bekommt sie das hin?

Du tauschst dabei deine Daten gegen einen kostenlosen Download oder Updates ein.

Neil Patel gestaltet seine sehr erfolgreiche Newsletter-Anmeldung so:

Neil Patel Anmeldeseite

Screenshot Quelle: https://neilpatel.com/

Meine Landingpages sind meistens Opt-In Pages. Das liegt daran, dass es das ist, was die meisten meiner Besucher erwarten.

Erfülle die Erwartungen deiner Besucher und deine Landingpage wird großartig performen! Passe dafür deine Seite entsprechend an deine Traffic-Quellen an.

Wie bekomme ich Traffic auf meine Landing Pages?

Es kommt darauf an, woher Personen zu dir kommen. Wer von Google kommt, hat eine andere Erwartung als bei einer Instagram-Werbung. 

Wie nutzt du also Landingpages, um jede Besuchergruppe perfekt anzusprechen und ihre Wünsche zu erfüllen?

  • Landing Page für bezahlten Suchmaschinen-Traffic

Vielleicht bezahlst du ja sogar schon für Suchmaschinen-Traffic. Also dafür, dass du bei Google ganz oben (noch vor den Suchergebnissen!) auftauchst. Das geht mit Pay-per-Click-Werbung (PPC-Werbung).

Googelst du beispielsweise “Rauchen aufhören” wird dir diese Anzeige angezeigt:

Rauchen aufhören Anzeige

Klickst du drauf, gelangst du zu einer Lead Generation Page.
Im Austausch gegen deine E-Mail-Adresse bekommst du dort ein gratis Webinar! 

Webinar Landingpage Rauchfrei

Das Ziel dieser Landingpage ist klar: Der Besucher soll sich für das Webinar eintragen. Screenshot Quelle: https://rauchfrei.mentalsolutions.net/

Würde diese Anzeige nur auf eine Homepage verlinken, wären die Nutzer verwirrt. Weil der Inhalt nicht stimmt, also nicht zum Versprechen der Anzeige passt.

  • Landing Page für bezahlten Traffic aus sozialen Medien

Du kennst mit Sicherheit bezahlte Werbeanzeigen (Ads) auf Instagram, Facebook oder YouTube. 

Der Vorteil bei Ads in sozialen Netzwerken ist, dass du direkt Menschen ansprichst, die sich für dein Produkt interessieren – ohne, dass sie sich bewusst für dein Produkt interessieren.

Ich weiß, klingt verwirrend. Ist aber an sich sehr simpel. 

Du kennst das bestimmt auch:

  • Du liest dir einen Blogartikel zu Kopfhörern durch. 
  • Du entscheidest dich aber dazu, keine zu kaufen.
  • Du verlässt die Seite. 
  • Und plötzlich bekommst du trotzdem nur noch Werbung für Kopfhörer auf Facebook?

Paid Social Ads für Kopfhörer

Das Lesen des Blogartikels hat gereicht, um dein Interesse an Kopfhörern zu beweisen.

Deshalb bekommst du so eine Werbung angezeigt. Wie wahrscheinlich ist es, dass du jetzt über die Anzeige Kopfhörer kaufst? Ziemlich hoch, oder?

Klickst du jetzt auf die Werbung, wirst du wahrscheinlich auf einer Sales Page landen.

  • Landing Pages für E-Mail Traffic

Vielleicht hast du es schon geschafft, dass sich Leute für deinen Newsletter anmelden (weil du so eine klasse Lead Generation Page hast). 

Verbinde dein E-Mail-Marketing und deine Landingpage für einen maximalen Erfolg.

Schicke deine Newsletter-Abonnenten also per E-Mail auf deine Landing Pages. Zum Beispiel mit einem Angebot und Rabatt für deine Produkte.

Newsletter von Fossil

Die Links unter der Tasche und der Uhr sollten natürlich wohin führen? 

Richtig: Zu einer Sales Page.

Jetzt brennst du sicherlich darauf, zu wissen wie du deine Landing Page erstellen sollst.

Das zeige ich dir in 3 einfachen Schritten.

Deine eigene Landingpage erstellen - in nur 3 Schritten

Die 3 simplen Schritte, um deine eigene Landingpage zu bauen, sind 

  1. Erstelle ein Konzept
  2. Eigene Landingpage bauen – Was macht eine gute Landing Page aus?
  3. Analysiere die Performance deiner Landing Page

1. Erstelle ein Konzept

  • Lege dein Ziel fest

Überlege dir zuerst, was du erreichen willst:

  • Leads oder Sales? 
  • Welche Art von Leads? 
  • Newsletteranmeldungen?

Schau: Wer sind deine Mitbewerber?

Was machen sie? Und wieso funktioniert das? 

Und dann: nimm alles, was gut ist und benutze es für deine Landingpages. 

Du sollst natürlich nichts kopieren oder sogar klauen. Aber manche Bereiche lassen sich gut als Inspiration nutzen und auf deine Inhalte anpassen. 

  • Kenne deine Zielgruppe

Was genau gut funktioniert, ist auch immer abhängig von deiner Zielgruppe. 

Kenne sie also:

Wofür interessieren sich deine Besucher? Was sind ihre Ziele und Wünsche?

Wonach suchen sie? Was ist die Lösung für ihr Problem?

  • Kenne deine Traffic-Quellen

Das hast du eben schon kennengelernt: Von wo kommen die Besucher auf deine Seite? Passe deine Landingpage auf den “Ursprungsort” deiner Nutzer und ihre Suchintention an.

Tipp: Lies hierzu auch meinen Artikel „Trafficgenerierung: 24 Tipps für mehr Besucher auf deiner Webseite

  • Entscheide dich: Tool oder selber machen?

Klar, Landing Pages bauen funktioniert genau wie bei jeder anderen Webseite auch. Also kannst du es auch frei nach dem Motto Do-It-Yourself machen. Nutze dafür zum Beispiel Content-Management-Systeme wie WordPress.

Zu Beginn meiner Karriere habe ich auch WordPress genutzt. Ich weiß also, wie anstrengend es ist, sich das selbst beizubringen. 

Ich war es schnell leid, ewig an meinen Landing Pages zu sitzen. Denn Website-Elemente von Hand einzufügen ist sehr zeitraubend.

Ich habe schließlich zur Konkurrenz gewechselt. Aber auch da war ich nicht richtig zufrieden mit. Deshalb dachte ich mir: Das muss doch auch irgendwie leichter gehen.

Und geboren war die Idee zu meinem All-in-One-Marketing-Tool EZfunnels!

Ich wollte, dass jeder so schnell und so leicht wie möglich Funnels und Landing Pages bauen kann. 

Zudem spart dir das viel Zeit und Nerven. In nur wenigen Schritten baust du deinen eigenen Funnel. 

Du wählst ein passendes Template (also eine Vorlage) für deine Nische. Dieses Template kannst du im Anschluss bearbeiten.

EzFunnels Branchenübersicht

Bei EZFunnels kannst du direkt aus hunderten Landingpagevorlagen wählen und diese dann an deine Bedürfnisse anpassen.

Die Elemente der Landing Page-Vorlage passt du dann nur noch mit ein paar Klicks an. Fertig!

Ganz ohne WordPress. 

Das technische Grundgerüst für deine Landingpage steht. 

Tipp: Wie du deine Landingpage ganz exakt in EZFunnels aufbaust, erfährst du Schritt für Schritt im Trainingsbereich. Du kannst EZFunnels ganz einfach 7 Tage testen und in Ruhe ausprobieren: Jetzt 7 Tage testen

Aber welche inhaltlichen und grafischen Elemente machen eine geniale Landing Page aus? Wie bekommst du es hin, dass sie Leads und Sales generieren kann?

2. Eigene Landingpage bauen – Was macht eine gute Landingpage aus?

Achte dabei auf diese 5 Elemente:

  • I. Benutze beeindruckende Überschriften
  • II. Setze einen eindeutigen Call to Action
  • III. Schreibe überzeugenden Content und zeige die Benefits
  • IV. Social Proof
  • V. Abschluss
Landingpage Bestandteile

Diese Bestandteile enthält eine gelungene Landingpage.

 

I. Benutze beeindruckende Überschriften 

Baue deine Landingpages inhaltlich am besten nach dem AIDA-Prinzip auf. So sorgst du dafür, dass deine Besucher am Ende auch wirklich konvertieren. 

AIDA Prinzip

Du erreichst die ersten 2 bis 3 Punkte alleine schon durch Überschriften. Denn Überschriften sind besonders geeignet, um Aufmerksamkeit und Interesse zu wecken.

Suche eine aufregende Hauptüberschrift / Title aus

Hast du schon mal die BILD-Zeitung gelesen? Die Überschriften in der BILD sind fast immer das, worüber sich Leute aufregen oder was Leute auf der anderen Seite so überzeugt.

Was will ich dir damit sagen? Dein Titel auf der Landingpage muss wie bei der BILD-Zeitung sein: aufregend, spannend, deutlich, neugierig machend. 

Schau dir als Beispiel einmal diese Seite von Dipsea, einem Anbieter für Audiostorys, an:

Dipsea Landingpage

Screenshot Quelle: https://www.dipseastories.com/

Alleine das Wort “Sexy” in der Hauptüberschrift bleibt hängen, oder?

Finde spannende Sub-Title / unterstützende Überschriften

Unterstütze deinen Titel mit einem ergänzenden Sub-Title. Dadurch schaffst du mehr Kontext zu deinem Titel und kannst mehr Informationen liefern.

Vielleicht fehlt noch etwas, um deinen Besucher den letzten Schubser in die richtige Richtung zu geben.

So führst du sie langsam von reiner Aufmerksamkeit zu wahrem Interesse.

“Hero Shot”

Für deine Überschriften hast du nur ein paar Worte. Aber weißt du, was mehr als 1.000 Worte sagt?

Bilder!

Nutze sie als visuellen “Beweis”. Bilder versichern sofort: “Ja, hier bist du richtig.” 

Ich habe dir als Beispiel die Landing Page für ein früheres Training von mir herausgesucht:

Hero Shot Said Shiripour

Du siehst: Die Besucher sehen direkt mich als Person und wissen: Ja, das ist Said. Hier bin ich richtig. 

Deine Nutzer vertrauen dir jetzt und haben ein echtes Interesse an dir oder deinem Produkt entwickelt. Vielleicht konntest du sie sogar schon von dir überzeugen? Dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt für einen CTA. 

Setze daher genau hier einen! 

II.  Setze einen eindeutigen Call to Action

Setze CTAs am besten direkt so, dass deine Besucher auf deiner Landing Page nicht scrollen (müssen). Dieser Bereich nennt sich auch “above the fold”. Das kommt eigentlich aus dem Zeitungsjournalismus. Es meint den Bereich eines Artikels, der über dem Knick zu sehen ist. 

Wir Menschen entscheiden binnen Sekunden, ob etwas für uns interessant ist, wir wollen nicht scrollen.

Erinnerst du dich daran, dass du in den Vorüberlegungen festgelegt hast, welches Ziel deine Landing Page haben soll? Passe deinen CTA also darauf an. Am besten hast du auch nur einen einzigen, glasklaren CTA. 

Schau dir mal diese Landing Page von Spotify an.

Spotify Landingpage
Weißt du sofort, was Sache ist?

Ich nicht. Es sind viel zu viele Wahlmöglichkeiten.

Ziel des Ganzen ist vermutlich, dass sich die Besucher für den Spotify-Premium-Probemonat anmelden. Aber du kannst ja auch for free hören. Oder dich einloggen. Oder über Spotify lernen. Oder die App downloaden.

Ganz schön viele Optionen.

Aber: Spotify optimiert natürlich auch seine Landingpages und hat mittlerweile bessere Beispiele. Das Beispiel ist nur dazu da, um dir zu zeigen, was du nicht machen solltest.

Der CTA auf meiner Website sah dagegen so aus:

Kettenbrecher Landingpage CTA

Du musst nicht scrollen und die Message ist klar: Du abonnierst mich.

Bei der Kettenbrecher-Website ist der “klickbare” CTA auch direkt sichtbar.

Kannst du dir vorstellen, welche CTAs noch super performen?

Richtig: Die, die etwas gratis anbieten.

Ein Rabattcode oder ein kostenloses Produkt zum Beispiel. So befeuerst du das Verlangen deiner Nutzer.

Wenn ich etwas bekomme, gebe ich im Gegenzug auch leichter etwas zurück. Das ist eigentlich ein uraltes Prinzip. 

Wenn du arbeitest, bekommst du Geld. Geld ist besser als kein Geld. Also lieber arbeiten, als nicht arbeiten. Deshalb funktioniert ein CTA mit “Jetzt kostenlos sichern” besser als “Jetzt sichern”. 

Was auch hilft: Farben! Dein CTA muss optisch herausstechen. 

Okay, aber vielleicht hast du ein paar besonders kritische Besucher auf deiner Webseite. 

Mach dir da keinen Kopf. Auch die bekommen wir noch überzeugt. 

Wie? Wir erklären ihnen, wieso sie den Call To Action nutzen müssen.

III. Schreibe überzeugenden Content und zeige die Benefits

Du hast auf jeden Fall schon mal die Punkte Aufmerksamkeit und Interesse der AIDA-Formel abgehakt, wenn jemand anfängt, auf deiner Landing Page zu scrollen.

Deine Besucher fragen sich nur noch: “Warum soll ich etwas kaufen? Warum soll ich mich hier anmelden?” Du musst in ihnen noch das Verlangen (Desire) wecken. 

Und genau an dieser Stelle scheitern Unternehmen häufig. 

Weil sie einfach nicht wissen, wie sie mit ihren Kunden umgehen sollen. Großartiges Copywriting ist hier essentiell!

Du kannst dich noch so toll bewerben. Zähl ruhig alles auf, was dein Produkt so ausmacht. Es bringt dir nur nichts.

Wichtig ist, dass Unternehmen verstehen müssen:

Die Nutzer interessieren sich nicht wirklich für dich. Na gut. Vielleicht ein bisschen.

Aber eigentlich geht es ihnen um sich selbst. Es ist ihnen nämlich nicht so wichtig, welche Funktionen dein Produkt hat. Deine Besucher möchten wissen, wie deine Produkte ihnen helfen. Welche Lösungen bietet dein Unternehmen für ihre Probleme?

Beschreibe mit dem Content (Inhalt) auf deiner Landingpage, was das für Benefits sind.

Spart es Zeit? Ist es günstiger als etwas anderes? Was bringt es deinen Besuchern?

Schau einmal, wie ich es auf der Kettenbrecher-Trainingsseite dargestellt hatte:

Benefits Kettenbrecher Landingpage

Der Mehrwert ist klar, oder? Unter dem Radar mit dem Smartphone mindestens 343,96 Euro pro Tag verdienen.

Ich könnte mich auch selbst bewerben – was ich alles so erreicht habe oder wie toll mein Leben jetzt ist. Darum geht’s mir aber nicht. Ich will dem Besucher helfen. Es geht um seine Bedürfnisse. 

Das ist schon mal ziemlich überzeugend.

Aber überlege dir, eine größere Kaufentscheidung triffst du ja auch nicht spontan. Nicht, wenn du nicht weißt, ob du dein Geld auf das richtige Pferd setzt.

Was hilft da? 

IV. Social Proof

Social Proof (dt. sozialer Beweis) bedeutet, dass du anhand der Erfahrungen und Bewertungen anderer deine eigene Entscheidung triffst. 

Dein Produkt hat super viele positive Bewertung? Mega! Denn damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es noch mehr Leute kaufen.

Und was ist mit schlechten Bewertungen? Ein großes No-No! Die willst du unbedingt abfangen. Da ist ein guter Kundensupport Gold wert.

Am besten bindest du positive Messages auch auf deiner Landing Page ein.

Zum Beispiel als Testimonials: 

  • Interviewe begeisterte Kunden und binde das Interview als Text oder Video ein.
  • Zeige Fotos von Kunden mit ihren Produkten und den Erfolgen, die sie dadurch erreicht haben.
  • Binde Kundenbewertungen (z. B. als Screenshots) ein.

Auf meiner Website konntest du beispielsweise die Erfolge von einigen, zufriedenen Kettenbrecher lesen:

Webseite Testimonials

Auf meiner ehemaligen Webseite habe ich Testimonials genutzt.

Oder du zeigst die Logos von bekannten Unternehmen, die dein Produkt nutzen oder mit dir kooperieren. Das habe ich auf der EZfunnels Landing Page auch gemacht.

Firmenlogos auf Webseite

V. Abschluss

Jetzt hast du aber auch wirklich den letzten Zögerer überzeugt. Ihr seid euch einig: Deinem Angebot steht nichts mehr im Weg!

Fasse daher noch einmal alle Informationen aus dem Content-Teil zusammen und schließe mit einem letzten CTA ab. 

Das ist auch der letzte Punkt im oben erklärten AIDA-Modell: Action. 

Das war’s! Du hast deine erste Landing Page erstellt. 

Am besten richtest du noch eine Weiterleitung auf eine Danke-Seite ein. Deine Nutzer kommen darauf, nachdem sie etwas gekauft oder sich angemeldet haben. Dafür bedankst du dich mit einem kurzen „Vielen Dank“.

Dankeseite

So kann eine Dankeseite aussehen.

In Danke-Seiten steckt sehr viel Potential: Du kannst deinen Nutzern weitere Angebote machen. Oder sie auf andere Inhalte hinweisen, die sie interessieren. 

So bindest du sie langfristig an dich und hast nicht nur einmalige Spontankäufer. Wiederkehrende Kunden sind ein zudem sicheres Indiz für eine gute Landingpage.

Weitere Indizien bekommst du bei einer Analyse deiner Landingpage. Darauf basierend führst du dann Verbesserungen durch.

3. Analysiere die Performance deiner Landingpage

Zur Verbesserung und Optimierung brauchst du aussagekräftige Metriken. Zum Beispiel A/B-Tests oder ein Conversion Tracking-System. Beides erkläre ich dir jetzt.

A) Nutze A/B-Tests und finde die beste Landingpage

Du vergleichst beim A/B-Testen 2 Versionen einer Landingpage miteinander. 

A/B Tests Landeseite

Du siehst schon: Du findest so heraus, welche Landingpage besser ist. 80 % deiner Besucher haben bei der B-Page ihre E-Mail-Adresse angegeben und sind damit konvertiert.

Bei der A-Page sind nur 20 % konvertiert. Dort ist nicht klar, was sich hinter dem CTA versteckt. Das Testen hat gezeigt: Die B-Page performt besser.

Überprüfe doch einmal bei diesen 4 Punkten, was besser performt:


Tabelle A/B Test

Finde so im Vergleich heraus, was gut ist und funktioniert und was nicht.

Aber schau dir auch an, wie gut deine aktuelle Landingpage performt. Das machst du mit Conversion Tracking.

B) Tracke deine Conversion und gehe sicher, dass deine Landingpage performt

Beim Conversion Tracking verfolgst du, woher deine Conversions kommen. Aber auch, wo Besucher abbrechen, also nicht konvertieren. 

Du brauchst dafür beispielsweise ein Google Ads-Konto. Google bietet es dort als kostenlose Funktion an.

Richte dir jetzt Conversion Tracking ein! Denn die Conversions sagen dir auch, wie viel Geld du mit deinem Online Marketing verdienst.

C) Was ist eine gute Conversionrate?

Eine gute Conversionrate ist von vielen Faktoren abhängig. Zum Beispiel: 

  • Deiner Nische
  • Deinem Produkt / deine Dienstleistung
  • Deiner Zielgruppe

Conversionrates liegen durchschnittlich zwischen 2 und 5 %. Hast du eine Conversionrate von über 5 %, gehörst du zu den Top 25 % der digitalen Marketer. Mit über 12 bis 15 % Conversions zu der Elite (Top 10 %).

Ich liege in der Regel von 18 bis 21 %.

So – jetzt weißt du aber wirklich alles, was du wissen musst. Starte direkt! 

Oder bist du noch ein bisschen unsicher, wie richtig geniale Landingpages aussehen sollten? Hast du noch kein Bild im Kopf? 

Dann kommen hier Beispiele, damit du dir das besser vorstellen kannst.

Landingpage Beispiele - So sehen die besten Landingpages aus!

1. Lunatap

Lunataps Landingpage ist nicht nur schön anzusehen, oder? Hier stimmen viele Elemente neben der Optik.

Lunatap Landingpage

Simpel aber sehr effektiv. Screenshot Quelle: lunatap.com

Die Überschriften zeigen sofort, was der Benefit ist: Ich kann meinen Stripe-Account auch unterwegs nutzen und muss nicht meinen Laptop mitschleppen.

Hier gibt es nur einen Call-To-Action: den App Download.

Die Seite wird deswegen vermutlich eine sehr gute Conversionrate haben.

2. Claralabs

Diese Landingpage von Claralabs finde ich auch großartig! Klar, man hat oben noch eine Navigationsleiste. Da kannst du dann noch mehr Informationen bekommen.

Claralabs Landingpage

Screenshot Quelle: claralabs.com

Ich finde aber, diese Elemente ignoriert man total. Stattdessen konzentriert man sich voll und ganz auf das Formular. Der Titel ist vielleicht nicht ganz eindeutig. Aber dafür erklärt der Sub-Title gut, um welche Inhalte es sich handelt.

Und siehst du das kleine Wörtchen “free” und wie sich der CTA farblich vom hellen Hintergrund abhebt! Toll, oder? So sollten Landingpages aussehen.

3. Creator

Auch Creator hat hier einen super Job gemacht!

Creator Landingpage

  • Der Benefit direkt in der Überschrift? Schnell großartige Mobile-Apps bauen! 
  • Die Erklärung im Sub-Title? Drag-&-Drop macht es so leicht.
  • Der CTA-Button direkt danach? Farblich abgehoben.
  • Und als Inhalt dann die Kunden-Logos.

Alles richtig umgesetzt. Die Navigationsleiste oben im Bild fällt fast nicht auf. 

Hast du jetzt schon ein besseres Bild vor Augen, wie eine tolle Landing Page aussehen sollten? Diese Elemente machen großartige Landingpages aus. Siehst du, wie schnell man viele Informationen und Inhalte in Überschriften packen kann?

Das willst du auch? Dann bekommst du hier noch 9 Profi-Tipps von mir, die deine Seite zu etwas besonderem machen. 

Denn Besonderes ist auch erfolgreich. 

9 Tipps für eine erfolgreiche Landing Page

1. Hab ein klares Web-Design

Du hast es schon eben in den Beispielen gesehen. Landing Pages bestehen nicht nur aus Text, sondern auch viel aus Design. 

Du bist nicht so gut im Web-Design? Kein Problem. Nutze ein Tool, das dir Templates oder Vorlagen bietet (Hier kannst du EZFunnels 7 Tage lang testen)

2. Beachte die “Above the fold”-Regel

Ganz am Anfang der Seite spielt die Musik. Deine Landingpages sollten so kurz wie möglich sein. Und wenn du doch einen längeren Text schreibst, achte auf “above the fold”. 

Schreibe alles wichtige in die Überschriften. Auch der erste CTA sollte vor dem ersten Scrollen zu sehen sein.

3. Nutze Storytelling

Eine Landingpage ist immer auch ein Werbetext. Lerne deshalb, Werbetexte zu schreiben. 

In besonders genialen Texten wird dafür Storytelling verwendet. Sie erzählen also eine Geschichte. Das ist eine sehr beliebte Marketing-Technik.

Und vergiss nicht: Es dreht sich hier absolut nicht um dich. Sondern um deine Besucher. Es sollten vor allem die Benefits betont werden.

Verpacke die Problemlösung in einer Geschichte: Wie hilft dein Produkt oder Service deinen Nutzern der Held ihrer Geschichte zu sein? 

4. Frage nur das Wichtigste ab

Hast du dich nicht auch schon einmal gefragt, wieso dein Geburtsjahr für einen Newsletter wichtig ist?

Gute Frage, denn in der Regel ist es das nämlich gar nicht. Marketer möchten beim Anmelden nur gerne so viel von dir wissen, wie möglich. So schneiden sie ihre Inhalte besser auf dich zu.

Aber: Je weniger Informationen du abfragst, desto wahrscheinlicher geben dir die Leute auch ihre Daten. 

Frage daher nur das Wichtigste ab, wie E-Mail Adresse und Vorname. Halte die Hürde so gering wie möglich. Deine Erfolgsrate wird sich verbessern, glaub mir.

5. Mache deinen Inhalt auf Social Media teilbar

Mach deine Landing Page (und deine Danke-Seite) teilbar für Social Media-Plattformen! 

Stell dir vor, ein Kunde ist so begeistert von deinem Produkt / Artikel und empfiehlt es seinen Freunden direkt weiter.

Für dich ist das der Topf Gold am Ende des Regenbogens: Mehr Verkäufe ohne Werbekosten!

Blöd nur, wenn er die Seite nicht direkt in WhatsApp oder auf Social Media teilen kann. 

Deshalb: Binde Share Buttons für die sozialen Medien auf deiner Landing Page ein. Da hinterlegst du Links, die den Artikel direkt im sozialen Netzwerk öffnen. Das machst du zum Beispiel über Tools und Plugins.

Am besten setzt du auch Share Buttons, wenn du einen Blogartikel schreibst.

6. Binde Videos und Bilder ein

Videos und Bilder sind einfach super wirkungsvoll. Das hast du schon beim Hero Shot, dem “visuellen Beweis”,  gemerkt. Ebenso wie bei den Testimonials. 

Die Aussagekraft und das Vertrauen, wie das Bilder und Videos schaffen – kann ein Text nur schwer transportieren.

Wenn es sich also anbietet: Binde zum Thema passende Videos und Bilder ein! Aber übertreibe es nicht. Es kann schnell überladen wirken.

7. Deine Seite muss super schnell laden

Nervt dich auch nichts so sehr, wie lange zu warten?

Wenn deine Seite nur langsam lädt, kannst du davon ausgehen, dass deine Conversionrate unterirdisch ist.

Menschen haben einen Geduldsfaden, wie Goldfische ein Gedächtnis. Und das ist sehr überschaubar.

Sorge also dafür, dass deine Seite schnell lädt. Das gilt auch vor allem für mobile Geräte!

8. Optimiere für mobile Geräte 

Deine Nutzer sind mittlerweile häufig mit ihren Smartphones oder Tablets online. 2019 machten Mobile-Nutzer knapp 54 % der Website-Aufrufe aus.

Wenn deine Seite also nicht für mobile Geräte optimiert ist, verlierst du schnell die Hälfte deiner Zielgruppe.

“Mobile first” lautet heute das neue Motto im Online Marketing. Niemand scrollt gerne horizontal oder muss sich durch ein Dschungel von verschiedenen Kästchen kämpfen.

Mobile-Optimierung löst dieses Problem.

9. Gib eine Garantie

Versuch es einmal mit einer Geld-zurück-Garantie oder einer Probeversion – beides funktioniert super!

Sorge dafür, dass deine Besucher sich sicher fühlen und Vertrauen haben. Testversionen oder ein kundenfreundliches Rückgaberecht schaffen dieses Gefühl. 

Sind deine Besucher unzufrieden, wirst du ihnen sowieso eine Rückerstattung geben. 

Fazit

Siehst du, was Landingpages für eine starke Wirkung haben?

Eine überzeugende Page mit einem durchdachten Conversion-Prozess ist die treibende Kraft deines Online Businesses. Und sie ist dein grundlegendes Werkzeug im digitalen Marketing.

So verlierst du nie mehr große Teile deine Besucher, sondern machst aus ihnen zahlende Kunden!

Vielleicht sind die beim Lesen ja schon einige Schwachstellen auf deinen Seiten aufgefallen.

Dann mach dich an die Arbeit: Baue deine erste Landing Page oder verbessere deine bestehenden Pages!